Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern liegen 2026 je nach Energieträger zwischen rund 1.300 Euro mit Wärmepumpe und 2.745 Euro mit Ölheizung pro Jahr. Das geht aus dem Heizspiegel 2026 hervor, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online am 22. September 2026 gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bauherren-Schutzbund veröffentlicht hat. Heizöl verteuert sich danach um 28 Prozent, Erdgas wird durch den Wegfall der Gasspeicherumlage rund 5 Prozent günstiger.
Für Eigentümer macht die Wahl des Energieträgers damit mehr als 1.400 Euro Unterschied im Jahr aus. Bis 2029 kommen weitere Kostenfaktoren hinzu: der CO2-Preis, der ab 2028 im europäischen Emissionshandel entsteht, steigende Netzentgelte und eine Beimischungspflicht für neu eingebaute Gas- und Ölheizungen. Der Überblick zeigt die Heizkosten pro Quadratmeter für Haus und Wohnung, die Formel zum Heizkosten berechnen, die Preistreiber der Heizsaison 2026/2027 sowie die Maßnahmen und Förderprogramme, mit denen Eigentümer ihre Kosten senken. Stand der Zahlen ist Oktober 2026.
📌 Das Wichtigste in Kürze
- •Heizkosten für ein 130-Quadratmeter-Einfamilienhaus liegen laut Heizspiegel 2026 zwischen 1.300 Euro (Wärmepumpe) und 2.745 Euro (Heizöl) pro Jahr.
- •Heizöl verteuert sich 2026 um 28 Prozent, Erdgas wird durch den Wegfall der Gasspeicherumlage rund 5 Prozent günstiger.
- •Pro Quadratmeter zahlen Eigentümer im Einfamilienhaus rechnerisch 10 Euro mit Wärmepumpe und 21 Euro mit Heizöl.
- •Der CO2-Preis soll 2027 bei 55 bis 65 Euro je Tonne bleiben, ab 2028 bildet er sich im europäischen Emissionshandel.
- •Rund 90 Prozent der Haushalte können sparen, im Einfamilienhaus im Schnitt 1.000 Euro pro Jahr.
Heizkosten 2026: Was Eigentümer laut Heizspiegel zahlen
Der Heizspiegel 2026 vergleicht die jährlichen Kosten für Heizung und Warmwasser nach Energieträger und Gebäudetyp. Ausgewertet wurden laut dem Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) Verbrauchsdaten von rund 67.000 Haushalten. Nach einer Entspannung in den Jahren 2023 und 2024 stiegen die Kosten im Abrechnungsjahr 2025 wieder; als Hauptursachen nennt co2online höhere Preise einzelner Energieträger und den kälteren Winter.
Heizkosten Ölheizung 2026
2.745 €
Einfamilienhaus mit 130 m², Prognose Heizspiegel 2026, plus 28 Prozent
Heizkosten im Einfamilienhaus nach Energieträger
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche ergibt der Heizspiegel 2026 eine Spanne von 1.300 bis 2.745 Euro pro Jahr. Die Wärmepumpe bleibt das günstigste System, Heizöl bleibt 2026 der teuerste Energieträger und baut den Abstand zu Fernwärme und Erdgas deutlich aus.
Quelle der Jahreswerte ist der Heizspiegel 2026 von co2online. Die Werte für 2026 sind Prognosen, die Kosten pro Quadratmeter sind rechnerisch aus den Jahreskosten für 130 Quadratmeter abgeleitet.
Heizkosten in der Eigentumswohnung
In einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus fallen die Kosten 2026 laut Heizspiegel mit 735 Euro für die Wärmepumpe am niedrigsten und mit 1.310 Euro für Fernwärme am höchsten aus. Erdgas sinkt um 4 Prozent auf 1.120 Euro, Heizöl steigt um 24 Prozent auf 1.275 Euro und Holzpellets um 17 Prozent auf 860 Euro.
Wohnungseigentümer zahlen die Wärmekosten über Vorauszahlungen im Hausgeld, das die Eigentümergemeinschaft einmal jährlich abrechnet. Bei einer zentralen Heizungsanlage schreibt § 7 der Heizkostenverordnung vor, dass mindestens 50 und höchstens 70 Prozent der Kosten nach dem erfassten Verbrauch verteilt werden; der Rest wird nach Wohnfläche oder umbautem Raum umgelegt.
Heizkosten pro qm: Welche Werte normal sind
Die Heizkosten pro qm liegen 2026 im Einfamilienhaus rechnerisch zwischen 10,00 Euro mit Wärmepumpe und 21,12 Euro mit Heizöl pro Jahr. Die Kennzahl macht Gebäude unterschiedlicher Größe vergleichbar und ist der schnellste Plausibilitätscheck für die eigene Abrechnung: Jahreskosten geteilt durch beheizte Wohnfläche.
Heizkosten pro Quadratmeter: Haus und Wohnung im Vergleich
In der 70-Quadratmeter-Wohnung reichen die Werte von 10,50 Euro mit Wärmepumpe bis 18,71 Euro mit Fernwärme pro Quadratmeter und Jahr. Erdgas kommt in der Wohnung auf 16,00 Euro, im Einfamilienhaus auf 14,85 Euro pro Quadratmeter. Ein 130-Quadratmeter-Haus mit Gasheizung und 2.600 Euro Jahreskosten liegt mit 20 Euro pro Quadratmeter rund ein Drittel über diesem Vergleichswert.
Was die Heizkosten pro qm beeinflusst
Neben dem Energieträger bestimmen Dämmstandard, Baujahr, Heiztechnik und Nutzerverhalten die Heizkosten pro qm. Der Deutsche Mieterbund verweist im Heizspiegel 2026 darauf, dass fossile Heizungen vor allem in älteren und energetisch schlechten Gebäuden zum Kostenrisiko werden. Den Einfluss des Verhaltens beziffert co2online mit einer Faustregel: Ein Grad weniger Raumtemperatur senkt den Heizenergieverbrauch um etwa 6 Prozent.
Für einen genaueren Vergleich bietet co2online den kostenlosen HeizCheck an, der Verbrauch und Kosten mit Gebäuden ähnlicher Größe und Bauart vergleicht. Benötigt werden dafür die Werte aus der letzten Heizkostenabrechnung oder Brennstoffrechnung.
Heizkosten berechnen: Formel und Beispiel
Die Heizkosten lassen sich mit einer einfachen Formel berechnen: Heizkosten = Jahresverbrauch in kWh × Arbeitspreis + Grundpreis. Bei Heizöl und Holzpellets ergibt sich der Betrag aus gekaufter Menge mal Liter- oder Tonnenpreis. Hinzu kommen bei allen Systemen Wartung, Schornsteinfeger und Hilfsstrom für Brenner und Pumpe.
🔄 Heizkosten berechnen in vier Schritten
Verbrauch ablesen
Zählerstand oder Brennstoffmenge aus der Rechnung
In kWh umrechnen
Kubikmeter, Liter oder Kilogramm umrechnen
Arbeitspreis anwenden
Kilowattstunden mal Cent je kWh laut Vertrag
Fixkosten addieren
Grundpreis, Wartung und Schornsteinfeger
Verbrauch in Kilowattstunden umrechnen
Gaszähler messen Kubikmeter, Öltanks Liter und Pelletlager Kilogramm. Für einen Vergleich der Energieträger wird der Verbrauch einheitlich in Kilowattstunden umgerechnet.
Rechenbeispiel: Gasheizung im Einfamilienhaus
Ein Einfamilienhaus verbraucht 20.000 Kilowattstunden Erdgas im Jahr. Beim durchschnittlichen Neukundenpreis von rund 12,3 Cent je Kilowattstunde, den der Energiewirtschaftsverband BDEW Ende Juni 2026 genannt hat (Volksstimme/dpa), ergeben sich Heizkosten von rund 2.460 Euro pro Jahr. Allein der CO2-Preis macht davon bei 55 bis 65 Euro je Tonne netto rund 200 bis 240 Euro aus.
Dieselbe Rechnung zeigt den Hebel des Tarifs: Beim örtlichen Versorger kostete der günstigste Sondertarif laut Verivox zum selben Zeitpunkt 11,4 Cent je Kilowattstunde, die günstigsten Laufzeittarife überregionaler Anbieter im Schnitt 9,3 Cent. Bei 20.000 Kilowattstunden entspricht der Abstand von 2,1 Cent einem Unterschied von 420 Euro im Jahr.

Was die Heizkosten 2026 und 2027 treibt
Die Kosten der Heizsaison 2026/2027 hängen an drei Faktoren: den Weltmarktpreisen für Öl und Gas, dem CO2-Preis und den regulierten Netzentgelten. Für die Zeit danach zeigt die Langfristprognose von co2online eine klare Richtung: Die Kosten für Gas- und Ölheizungen können sich bis 2045 mehr als verdoppeln, weil CO2-Preis, Netzentgelte und die Bio-Treppe steigen.
Heizöl: stärkster Preisanstieg aller Energieträger
Heizöl kostete laut Nordkurier unter Berufung auf das Portal Heizöl24 Mitte September 2026 165,51 Euro je 100 Liter und lag damit über dem bisherigen Jahreshöchststand vom 7. April 2026 mit 157 Euro. Den Rekord hält weiterhin der 9. März 2022 mit 214,60 Euro. Im Jahresdurchschnitt 2025 lag der Literpreis nach Statista-Daten bei 94,2 Cent. Der Heizspiegel 2026 rechnet deshalb für Ölheizungen im Einfamilienhaus mit 28 Prozent höheren Jahreskosten.
Erdgas: Entlastung durch Wegfall der Gasspeicherumlage
Erdgas wird 2026 laut Heizspiegel leicht günstiger, vor allem weil die Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026 entfallen ist. Seitdem sind die Großhandelspreise infolge des Iran-Kriegs zeitweise von rund 30 auf bis zu 66 Euro je Megawattstunde gestiegen und lagen Ende Juni bei rund 41 Euro; der durchschnittliche Neukundenpreis legte laut BDEW bis Ende Juni 2026 um 10,5 Prozent zu. co2online erwartet, dass diese Entwicklung Ende 2026 oder 2027 zeitverzögert bei den Verbrauchern ankommt.
CO2-Preis 2027 und Emissionshandel ab 2028
Der CO2-Preis soll 2027 wie bereits 2026 in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne liegen; einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes hat die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag im September 2026 vorgelegt. Für Erdgas entspricht der Korridor netto rund 1,0 bis 1,2 Cent je Kilowattstunde, für Heizöl rund 14,6 bis 17,2 Cent je Liter. Ab 2028 bildet sich der Preis im europäischen Emissionshandel ETS 2 am Markt; die Hintergründe erläutert der Beitrag zur CO2-Steuer 2027.
🚀 Kostenfaktoren für Heizungen bis 2040
1. Januar 2026
Gasspeicherumlage entfällt
Erdgas wird entlastet, im Einfamilienhaus laut Heizspiegel um rund 5 Prozent.
2027
CO2-Preis bleibt im Korridor
Laut Gesetzentwurf 55 bis 65 Euro je Tonne, wie im Jahr 2026.
2028
Start des ETS 2
Marktpreis für CO2, dazu eine geplante Quote für grüne Gase und Heizöle bei den Lieferanten.
1. Januar 2029
Bio-Treppe startet
Neue Gas- und Ölheizungen benötigen 10 Prozent klimaneutrale Brennstoffe.
1. Januar 2040
Bio-Anteil 60 Prozent
Höchste Stufe der Beimischungspflicht für neue fossile Heizungen.
Bio-Treppe und Netzentgelte als Langfristfaktor
Wer seit dem 29. Juli 2026 eine neue Gas- oder Ölheizung einbaut, muss nach dem neuen Heizungsgesetz 2026 einen steigenden Anteil biogener Brennstoffe einsetzen: 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040. Biomethan und Bioöl sind teurer als fossile Brennstoffe, die Mehrkosten fließen direkt in die laufenden Kosten. Bestandsheizungen sind von der Bio-Treppe nicht betroffen, tragen aber über die ab 2028 geplante Quote für Brennstofflieferanten voraussichtlich indirekt mit.
Heizkosten sparen: Maßnahmen für Eigentümer
Heizkosten sparen können laut Heizspiegel 2026 rund 90 Prozent aller Haushalte. Das durchschnittliche Einsparpotenzial liegt bei 465 Euro pro Wohnung und 1.000 Euro pro Einfamilienhaus und Jahr, deutschlandweit summiert es sich auf bis zu 24 Milliarden Euro. Verhaltensänderungen senken den Verbrauch um bis zu 10 Prozent, Heizungsoptimierung, Dämmung und ein Heizungstausch erzielen größere Effekte.
Sofortmaßnahmen ohne Investition
Die günstigsten Wege, Heizkosten zu senken, betreffen Raumtemperatur und Wärmeverluste. Für ein 130-Quadratmeter-Haus mit Gasheizung beziffert co2online die Ersparnis durch ein Grad weniger auf rund 1.000 Kilowattstunden und etwa 120 Euro pro Jahr. Die folgenden Maßnahmen kosten nichts:
- Wohnräume auf höchstens 20 °C, Küche auf 18 °C und Schlafzimmer auf 17 °C einstellen, wie es das Umweltbundesamt empfiehlt.
- Rollläden nachts schließen: Das senkt den Wärmeverlust über das Fenster laut Umweltbundesamt um etwa 20 Prozent.
- Heizkörper und Thermostatventile nicht mit Möbeln oder Vorhängen verdecken.
- Stoßlüften statt Kippfenster, damit Wände und Möbel nicht auskühlen.
Heizungsoptimierung und Dämmung mit Förderung
Investive Maßnahmen an Heizung und Gebäudehülle fördert der Bund über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Seit der Reform zum 21. Juli 2026 gibt es für Dämmung, Fenster und Heizungsoptimierung wie den hydraulischen Abgleich weiterhin 15 Prozent Zuschuss. Der Bonus von 5 Prozentpunkten für Maßnahmen aus einem individuellen Sanierungsfahrplan gilt im Einfamilienhaus laut der Zusammenfassung der BEG-Reform des Ökozentrums NRW erst ab förderfähigen Kosten von 30.000 Euro je Antrag und nur für den Betrag oberhalb dieser Schwelle; die Höchstgrenze liegt bei 60.000 Euro.
Alternativ ziehen selbstnutzende Eigentümer nach § 35c EStG 20 Prozent der Kosten energetischer Maßnahmen über drei Jahre von der Steuerschuld ab, höchstens 40.000 Euro je Objekt. Voraussetzung ist ein Gebäude, das bei Beginn der Maßnahme älter als zehn Jahre ist. Für dieselbe Maßnahme schließen sich Steuerbonus und BEG-Zuschuss gegenseitig aus.
Heizkosten der Wärmepumpe im Vergleich
Die Heizkosten der Wärmepumpe liegen laut Heizspiegel 2026 im Einfamilienhaus bei 1.300 Euro und damit 630 Euro unter Erdgas und 1.445 Euro unter Heizöl. Nach der Langfristprognose von co2online steigen die Kosten der Wärmepumpe deutlich langsamer als die fossiler Heizungen und bleiben voraussichtlich dauerhaft am niedrigsten. Wie stark der Betrieb vom Strompreis abhängt, zeigt der Beitrag zu dynamischen Stromtarifen.
Den Heizungstausch fördert die KfW mit 30 Prozent Grundförderung; selbstnutzende Eigentümer erreichen mit Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus bis zu 70 Prozent, mit dem höchsten Einkommensbonus 80 Prozent. Bis zum 31. Januar 2027 liegt der Höchstzuschuss für die erste Wohneinheit bei 22.400 Euro, danach sinken Bemessungsgrundlage und Bonus halbjährlich; Details enthält der Beitrag zur Wärmepumpen-Förderung 2026.
✅ Vorteile der Wärmepumpe
Aus Sicht der laufenden Kosten
- +Niedrigste Kosten laut Heizspiegel
- +Kein CO2-Preis auf den Brennstoff
- +Förderung bis 80 Prozent der Kosten
- +Nicht von der Bio-Treppe betroffen
⚠️ Nachteile der Wärmepumpe
Was vor dem Tausch zu prüfen ist
- −Höhere Investition als ein Gaskessel
- −Effizienz hängt vom Dämmstand ab
- −Betriebskosten folgen dem Strompreis
- −Förderhöhe sinkt ab Februar 2027
Heizkosten für Vermieter: Wer den CO2-Preis trägt
Vermietende Eigentümer tragen einen Teil der Heizkosten ihrer Mieter, soweit es um den CO2-Preis geht. Die Aufteilung richtet sich nach der Energieeffizienz des Gebäudes und ab 2028 bei neuen fossilen Heizungen nach einer festen Quote.
Stufenmodell nach dem CO2KostAufG
Bei vermieteten Wohngebäuden teilt das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz die CO2-Kosten seit 2023 nach einem Zehn-Stufen-Modell auf. Maßgeblich ist der CO2-Ausstoß des Gebäudes pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr: Unter 12 Kilogramm trägt der Mieter die CO2-Kosten allein, ab 52 Kilogramm übernimmt der Vermieter 95 Prozent.
Neue Kostenaufteilung für fossile Heizungen ab 2028
Für neu eingebaute Gas- und Ölheizungen gilt nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz ab 2028 eine eigene Regel: Vermieter tragen jeweils die Hälfte der CO2-Kosten und der Gasnetzentgelte. Ab 2029 übernehmen sie zusätzlich die Hälfte der Kosten für den biogenen Brennstoffanteil, begrenzt auf 30 Prozent des verbrauchten Brennstoffs. Für die Mieterhöhung nach einem Heizungstausch gilt die Sonderregel des § 559e BGB: umlegbar sind 10 Prozent der Kosten nach Abzug der Förderung, höchstens 0,50 Euro je Quadratmeter und Monat innerhalb von sechs Jahren.
Häufig gestellte Fragen
🎯 Fazit
Heizkosten hängen 2026 vor allem am Energieträger: Im Einfamilienhaus liegen zwischen Wärmepumpe und Ölheizung laut Heizspiegel mehr als 1.400 Euro pro Jahr. Eigentümer prüfen deshalb zuerst die Heizkosten pro qm ihrer Abrechnung gegen die Vergleichswerte und rechnen den Verbrauch in Kilowattstunden um, um Tarife vergleichen zu können. Ohne Investition lassen sich Heizkosten senken: Ein Grad weniger Raumtemperatur und geschlossene Rollläden reduzieren den Verbrauch messbar. Bei anstehenden Sanierungen spricht die Förderung für eine Kombination aus Dämmung und Heizungstausch, solange der Zuschuss für Wärmepumpen bis 31. Januar 2027 bei bis zu 22.400 Euro liegt. Wer eine neue Gas- oder Ölheizung plant, kalkuliert CO2-Preis, Netzentgelte und Bio-Treppe bis 2040 in die Betriebskosten ein.
Quellenverzeichnis
Studien und Verbände
co2online – Pressemitteilung zum Heizspiegel 2026 (22. September 2026)
co2online – Richtig heizen: die 10 besten Tipps
VDIV – Heizspiegel 2026: Große Unterschiede bei Kosten und Einsparpotenzial
https://vdiv.de/news-details/heizspiegel-2026-grosse-unterschiede-bei-kosten-und-einsparpotenzial
Umweltbundesamt – Heizen und Raumtemperatur
https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizen-raumtemperatur
Gesetze und Behörden
Deutscher Bundestag – hib 692/2026: BEHG-Änderung, CO2-Preis 2027
Gesetze im Internet – § 7 Heizkostenverordnung
Gesetze im Internet – § 35c Einkommensteuergesetz
Gesetze im Internet – Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz
Gesetze im Internet – § 559e BGB, Mieterhöhung nach Heizungstausch
Marktdaten und Fachpublikationen
Volksstimme/dpa – Gaspreise laut Verivox und BDEW (Juni 2026)
Nordkurier – Heizölpreise 2026 im historischen Vergleich
Ökozentrum NRW – Zusammenfassung der BEG-Reform (Stand 18. August 2026)
https://oekozentrum.nrw/fileadmin/user_upload/pdfs/260818_Zusammenfassung_BEG-Reform.pdf




